Hier finden
sich nun meine Gedichte. Ich schreibe relativ selten
und natürlich beruhen sie alle auf Stimmungen und nicht
zwangsweise auf persönlichen Erlebnissen.
Mir sind sie aber trotzdem wichtig. :)
Für
dein Leben
Wären
meine Gedanken Blumen...
begleiten würden sie dich
auf dem Weg, den du gehen wirst,
bei dir sein in all ihren Farben.
Wären
meine Träume Vögel...
ziehen würden sie weit hoch am Himmel,
sich verbreiten über dir,
fröhlich und bunt.
Wäre
mein Herz, meine Freude aus Sternen...
leuchten würden sie dir,
dich umfangen mit sanftem Licht,
weit weg und doch so nah.
Wären
Blumen meine Gedanken,
Vögel meine Träume,
Sterne meine Freude,
schenken würde ich sie dir,
für dein Leben.
für Lucy, geb. am 01.11.00
liebevoll
zärtlich
meine Umarmung
haltend, klammernd
gleich einer Schlinge
eine Berührung
auf deiner Haut
so leicht
und kalt
mein Kuß
voll Leidenschaft
dir den Atem nimmt
sanftes Schimmern
im Blick
ein letztes Mal
so liebevoll...
Deprimiert
Kann nicht
schlafen, und auch nicht denken,
nicht eines der Gefühle lenken,
die mich belasten dann und wann...
Starre nach oben, die Decke an...
Kein Hoffnungsschimmer,
der mich führt,
nichts auf der Welt, das mich berührt.
Fühl mich einsam, bin allein...
Düsternis statt Sonnenschein...
Tausende
Fragen um mich herum
stürzen auf mich ein, doch bleib ich stumm.
Wo ist es hin, wo ist mein Glück?
Ging fort von mir...
Ich bleib zurück.
Schneekönigin
Schneekönigin
Herz aus Eis,
Verletzlichkeit dort,
wo niemand es weiß.
Starke Frau
eiserner Wille,
windend vor Schmerzen
in lebloser Hülle.
Fels in der
Brandung,
trotzend der Flut,
schwankend in allem,
was immer sie tut.
Schneekönigin,
wie man sie nennt,
sie ist die eine,
die niemand kennt...
abseits
Man zerrt
dich aus den Schatten,
sie treiben dich ins Licht.
Die Dunkelheit, die du so liebst,
verstehen sie nicht.
Sie machen
sich ja Sorgen
zerstören lärmend deine Welt,
anstatt sie sehen und hören
und verstehen, was dir fehlt.
Du mußt
reden, sagen sie
auch wenn du lieber schweigst
sie ignorieren deine Seele
und du kannst sehen, wo du bleibst...
abseits.
Zauber der Nacht
...und ich
tanze
im Traum
nur für dich,
spüre
deine Blicke,
abschätzend,
musternd,
nur ein wenig
näher noch,
in dieser Nacht
ist es mir gleich,
geschmeidige
Bewegungen,
Magie
im Schein
von tausend
Kerzen,
und die Schatten
an der Wand
tanzen mit,
beobachten uns...
ist es deine
oder meine
Fantasie...
Qualen
Einsamkeit
und Schatten
ich wandere im Dunkeln
wen kümmern schon die Sterne
wie sie verhöhnend funkeln
Das Herz
gezeichnet von Rissen,
Sehnsucht es längst zerdrückt,
Seit ich das erste Mal
in deine Augen geblickt.
Niemals wirst
du erfahren,
vom Fall in mein Seelenloch,
durchbohrt, verwundet, blutend,
Wie lange quälst du mich noch?!
Abschied
Du hast
ein Stück von mir
mitgenommen,
als du gegangen bist
für immer...
Jedoch
das Gefühl
von Traurigkeit
ist geblieben
so wie ich
haltlos
in Scherben,
die sich in meinen Tränen spiegeln...
So wünsch ich mir...
Geborgenheit
in dunkler Nacht,
Sonne, die nach dem Regen lacht,
eine Melodie, die leis in den Ohren klingt,
ein Vogel, der in den Bäumen singt,
in den Zweigen das Flüstern des Windes,
weit in der Ferne das Lachen eines Kindes,
Blumen an meines Weges Rand,
die Hand eines Freundes in meiner Hand...
so wünsch ich mir
die Welt, das Leben...
Tränen
Du hast meine
Tränen geschaffen,
wie funkelnde Sterne
leuchten sie aus meiner Einsamkeit
weit in die Ferne.
Sie sind
wertlos
wenngleich auch wunderschön,
nur salzige Tropfen,
die wie Diamanten aussehn.
Und wenn
sie scheinbar
blitzen und funkeln,
entstanden sind sie dennoch
im tiefsten Dunkeln.
Für
immer geh ich
nun fort von hier.
Du hast meine Tränen geschaffen,
ich schenk sie dir.....
schlaflos
Schlaflose,
bleiche Vollmondnacht
Stimmen in der Dunkelheit
Nebel verschleiert die Gedanken
jeder Schritt ein Stück zu weit
Anfang, Ende,
einerlei...
Tränen trüben klare Sicht
Riß um Riß Fassaden bröckeln
doch man sieht es nicht
Sieht auch
nicht die kleine Flamme
Überbleibsel einst'ger Glut
trotzend allen Widerständen
Traurigkeit und Herzensblut
Einsam wird
sie dennoch sterben
ein jedes Feuer mal erlischt
Spuren wundervoller Tage
mit der Zeit einfach verwischt...
Sterne
Wenn es Nacht
ist,
sind sie da...
und ich weiß,
ich bin nicht allein
in der Dunkelheit...
Sie geben Trost,
ein Gefühl
von Wärme,
begleiten mich
auf meiner Reise...
und ich hebe den Kopf
und schenke den Sternen
ein Lächeln.....
© by C.V.
