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letztes Update:
28.07.2010

 

 

 

Hier finden sich nun meine Gedichte. Ich schreibe relativ selten
und natürlich beruhen sie alle auf Stimmungen und nicht
zwangsweise auf persönlichen Erlebnissen.
Mir sind sie aber trotzdem wichtig. :)

 


Für dein Leben

Wären meine Gedanken Blumen...
begleiten würden sie dich
auf dem Weg, den du gehen wirst,
bei dir sein in all ihren Farben.

Wären meine Träume Vögel...
ziehen würden sie weit hoch am Himmel,
sich verbreiten über dir,
fröhlich und bunt.

Wäre mein Herz, meine Freude aus Sternen...
leuchten würden sie dir,
dich umfangen mit sanftem Licht,
weit weg und doch so nah.

Wären Blumen meine Gedanken,
Vögel meine Träume,
Sterne meine Freude,
schenken würde ich sie dir,
für dein Leben.

für Lucy, geb. am 01.11.00

 

 

liebevoll

zärtlich
meine Umarmung
haltend, klammernd
gleich einer Schlinge
eine Berührung
auf deiner Haut
so leicht
und kalt
mein Kuß
voll Leidenschaft
dir den Atem nimmt
sanftes Schimmern
im Blick
ein letztes Mal
so liebevoll...

 

 

Deprimiert

Kann nicht schlafen, und auch nicht denken,
nicht eines der Gefühle lenken,
die mich belasten dann und wann...
Starre nach oben, die Decke an...

Kein Hoffnungsschimmer, der mich führt,
nichts auf der Welt, das mich berührt.
Fühl mich einsam, bin allein...
Düsternis statt Sonnenschein...

Tausende Fragen um mich herum
stürzen auf mich ein, doch bleib ich stumm.
Wo ist es hin, wo ist mein Glück?
Ging fort von mir...
Ich bleib zurück.

 

 


Schneekönigin

Schneekönigin
Herz aus Eis,
Verletzlichkeit dort,
wo niemand es weiß.

Starke Frau
eiserner Wille,
windend vor Schmerzen
in lebloser Hülle.

Fels in der Brandung,
trotzend der Flut,
schwankend in allem,
was immer sie tut.

Schneekönigin,
wie man sie nennt,
sie ist die eine,
die niemand kennt...

 

 


abseits

Man zerrt dich aus den Schatten,
sie treiben dich ins Licht.
Die Dunkelheit, die du so liebst,
verstehen sie nicht.

Sie machen sich ja Sorgen
zerstören lärmend deine Welt,
anstatt sie sehen und hören
und verstehen, was dir fehlt.

Du mußt reden, sagen sie
auch wenn du lieber schweigst
sie ignorieren deine Seele
und du kannst sehen, wo du bleibst...

abseits.

 

 

Zauber der Nacht

...und ich tanze
im Traum
nur für dich,
spüre
deine Blicke,
abschätzend,
musternd,
nur ein wenig
näher noch,
in dieser Nacht
ist es mir gleich,
geschmeidige
Bewegungen,
Magie
im Schein
von tausend
Kerzen,
und die Schatten
an der Wand
tanzen mit,
beobachten uns...
ist es deine
oder meine
Fantasie...

 

 

Qualen

Einsamkeit und Schatten
ich wandere im Dunkeln
wen kümmern schon die Sterne
wie sie verhöhnend funkeln

Das Herz gezeichnet von Rissen,
Sehnsucht es längst zerdrückt,
Seit ich das erste Mal
in deine Augen geblickt.

Niemals wirst du erfahren,
vom Fall in mein Seelenloch,
durchbohrt, verwundet, blutend,
Wie lange quälst du mich noch?!

 

 

Abschied

Du hast
ein Stück von mir
mitgenommen,
als du gegangen bist
für immer...
Jedoch
das Gefühl
von Traurigkeit
ist geblieben
so wie ich
haltlos
in Scherben,
die sich in meinen Tränen spiegeln...

 

 

So wünsch ich mir...

Geborgenheit in dunkler Nacht,
Sonne, die nach dem Regen lacht,
eine Melodie, die leis in den Ohren klingt,
ein Vogel, der in den Bäumen singt,
in den Zweigen das Flüstern des Windes,
weit in der Ferne das Lachen eines Kindes,
Blumen an meines Weges Rand,
die Hand eines Freundes in meiner Hand...
so wünsch ich mir
die Welt, das Leben...

 

 

Tränen

Du hast meine Tränen geschaffen,
wie funkelnde Sterne
leuchten sie aus meiner Einsamkeit
weit in die Ferne.

Sie sind wertlos
wenngleich auch wunderschön,
nur salzige Tropfen,
die wie Diamanten aussehn.

Und wenn sie scheinbar
blitzen und funkeln,
entstanden sind sie dennoch
im tiefsten Dunkeln.

Für immer geh ich
nun fort von hier.
Du hast meine Tränen geschaffen,
ich schenk sie dir.....

 

 

schlaflos

Schlaflose, bleiche Vollmondnacht
Stimmen in der Dunkelheit
Nebel verschleiert die Gedanken
jeder Schritt ein Stück zu weit

Anfang, Ende, einerlei...
Tränen trüben klare Sicht
Riß um Riß Fassaden bröckeln
doch man sieht es nicht

Sieht auch nicht die kleine Flamme
Überbleibsel einst'ger Glut
trotzend allen Widerständen
Traurigkeit und Herzensblut

Einsam wird sie dennoch sterben
ein jedes Feuer mal erlischt
Spuren wundervoller Tage
mit der Zeit einfach verwischt...

 

 

Sterne

Wenn es Nacht ist,
sind sie da...
und ich weiß,
ich bin nicht allein
in der Dunkelheit...
Sie geben Trost,
ein Gefühl
von Wärme,
begleiten mich
auf meiner Reise...
und ich hebe den Kopf
und schenke den Sternen
ein Lächeln.....

 

 

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